Schulchronik

Die Grundschule in Salzdahlum versteht sich als wichtiger Teil des Dorfes Salzdahlum. Sie besteht und wird weiterhin bestehen bleiben, weil sie durch die Menschen dieses Ortes getragen und unterstützt wird.

Es ist eine offene, fröhliche, kreative Schule,

eine Schule, die Geborgenheit bietet und in der man sich wohl fühlt,

eine Schule in Bewegung, offen für Neues, aber Bewährtes und Werte schätzend, eine Schule, die den freundlichen, rücksichtsvollen Umgang miteinander lehrt und lebt,

eine Schule, die jeden nach seinem Können fördert und fordert,

eine Schule, die ausstrahlt in den Ort,

eine Schule, die stolz ist den Namen Salzdahlum zu tragen.

All dies verkörpert das neue Logo.

Das Gebäude von 1884 dient auch heute noch als Schule. Bis auf einen kurzen Zeitraum im Jahre 1945, als  das Gebäude für einige Monate Lazarett war, wird nun in dieser Schule über 100 Jahre unterrichtet.

Im August 1974 verlor die Schule ihre Selbstständigkeit und wurde Außenstelle der Grundschule am Geitelplatz. Im Zuge der Wiedererrichtung einzügiger Grundschulen bekam sie aber schon im August 1976 ihren alten Status wieder.

In den Jahren 1994 bis 1998 zogen viele junge Familien in die Neubaugebiete Salzdahlums. Dies führte dazu, dass auch in der Grundschule immer mehr Platz benötigt wurde.

Im Jahr 1994 erweiterte man die Schule um einen Klassenraum von 58 qm im Norden des alten Schulgebäudes, 1996 folgte ein 6o qm großer Anbau als Holzskelett-Konstruktion mit einem Gründach.

 

Der ehemalige Klassenraum vor diesem Anbau wurde zu einer neuen Eingangshalle mit Haupteingang vom Schulhof her umfunktioniert.

Als im Sommer 1998 die Schule vorübergehend zweizügig wurde, stellte man auf dem Schulhof einen 54 qm großen Schulpavillon auf. Dieser weitere Klassenraum diente lange als Musik-, Werk-, AG- und Förderraum, mittlerweile wieder als Klassenraum.

Der Sportunterricht und Sport- und Spielfeste finden in der Turnhalle des MTV Salzdahlum am anderen Ortsausgang statt.

Veränderte Lebensbedingungen, moderne Pädagogik und neue  Erlasse veränderten auch die Einrichtung der Klassen und das Schulklima. Ein Unterricht nur mit Buch, Kreide und Tafel ist heute in Grundschulen nicht mehr vorstellbar. Selbstständiges Lernen und offene Unterrichtsphasen erfordern Klassenräume mit flexiblen Schulmöbeln, Regalen und unterschiedlichen Arbeitsecken und –flächen.

Für die „Neuen Medien“ wurde 2002 ein ehemaliger Flur zu einem Computerraum mit 10 Arbeitsplätzen umgebaut. PC-Arbeitsplätze in zwei Klassen folgten im Lauf der Jahre. Alle PCs sind untereinander vernetzt und an das Internet und das „versus-Netzwerk“ der Stadt Wolfenbüttel angeschlossen.

Der Schulverein richtete im Erdgeschoss eine kleine Schulküche mit Arbeitsplätzen ein. Eine Schülerbücherei befindet sich mit Büro, Lehrerzimmer und Kopierraum im 1. Stock in der ehemaligen Rektorenwohnung.

Um die Feuerschutzmaßnahmen auf den aktuellen Stand zu bringen, mussten 2010 einige Umbauten vorgenommen werden. So führt nun als Notausgang eine Außentreppe von der 1. Etage zum Hof.

All dies ist an „qualitativen“ Veränderungen während der letzten 10 Jahre durch die Unterstützung des Schulträgers, der Stadt Wolfenbüttel, die Mithilfe des Schulvereins und vieler engagierter Eltern und Lehrkräfte geschehen.

Am 11. November 1976 wurde der Schulverein der Grundschule Salzdahlum gegründet. Dieser freiwillige Zusammenschluss von Eltern und Förderern trägt durch die Bereitstellung von Geld- und Sachspenden, ehrenamtliche Arbeit und die Ausrichtung von Schulfesten wesentlich zu einem lebendigen Schulleben bei.

Ohne die Unterstützung des Schulvereins wären viele Veranstaltungen und Unterrichtsbedingungen nicht möglich.

Beginnend im Jahr 2001 gestaltete der Schulverein die ehemals karge Rasen- und Asphaltfläche des Schulhofs mit Unterstützung der Stadt und vielen Sponsoren aufwendig zu einer naturnahen Spiel- und Erlebnisfläche um und pflegt den Schulhof seitdem als gesellige Elternaktion einmal im Jahr.

Das pädagogische Schulkonzept sieht das Schulgelände als umfassenden Lernort, der Erholung, der Bewegung, dem Spiel, der Ruhe, der Kommunikation, dem Unterricht im Freien, der Gartenarbeit und der Naturbeobachtung dienend.

Dementsprechend wurde der Hof in eine Vielzahl von unterschiedlichen Räumen und Funktionsbereichen gegliedert. Das Projekt hat großen Erfolg: Die Kinder sind ausgeglichener, die Pausen entspannter und vor allem gewaltfrei.

Im „Spieleschuppen“ können die Kinder kleine Spielgeräte für die Pause ausleihen.

Die Leitgedanken des Schulkonzepts: „Engagement – Verantwortung und Wertschätzung – Spaß und Freude“ finden ihre Umsetzung in den Bereichen der Lern- und Leistungskultur, beim Umgang miteinander, in der Atmosphäre und Lernumgebung der Schule und im Bereich der Zusammenarbeit mit anderen.

Als im Jahr 2010 die Niedersächsische Schulinspektion die Schule besuchte, attestierte sie im Abschlussbericht optimale bzw. gute Leistungen für den Bereich Lehren und Lernen im Unterrichten und beim Pädagogischen Klima, bei der Nutzung von Materialien und Medien, für den Bereich der Schulkultur bei Schülerbeteiligung, Schulregeln und Schulgelände, für die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, vorschulischen und anderen Einrichtungen, für den Bereich Schulmanagement bei Verlässlichkeit sowie für die Vertretung der Interessen der Schule gegenüber dem Schulträger.

Zur Zeit werden ca. 90 Schülerinnen und Schüler in fünf Klassen unterrichtet. Die meisten Kinder wohnen in Salzdahlum, so dass auch während der unterrichtsfreien Zeit ein enger Kontakt zwischen ihnen besteht. Die wenigen ausländischen Kinder an der Schule leben sich normalerweise gut ein und zeigen kaum Integrationsprobleme. Durch die Einrichtung von Hortplätzen in der KiTa Regenbogen kommen einige Kinder aus benachbarten Ortsteilen hinzu. Somit wird die Schule in den nächsten Jahren wohl diese Schülerzahl halten können.

Seit 2003 ist die Schule eine „Verlässliche Grundschule“ mit festen Unterrichts- und Betreuungszeiten von 7.50 Uhr bis 12.50 Uhr.

Das Kollegium wuchs von 4 Lehrkräften 1993 auf zur Zeit 7 Lehrerinnen. Hinzu kommen zwei Pädagogische Mitarbeiterinnen zur Garantierung der Verlässlichkeit, einmal wöchentlich steht der Schule eine Sekretärin und ein Hausmeister zur Verfügung.

Von 1854 bis heute sind folgende Schulleiter und Schulleiterinnen nachweisbar:

von April 1854 bis Sept. 1873 A. Harke

von Ostern 1897 bis Ostern 1898 G. Lampe (Wilhelm Busch lässt grüßen??)

von Ostern 1898 bis Ostern 1903 F. Dippe

von Ostern 1903 bis Ostern 1904 H. Gropp

von Ostern 1904 bis Oktober 1906 W. Müller

von Okt. 1906 bis März 1919 Kantor Baars

von Ostern 1919 bis März 1933 A. Greve

von April 1933 bis März 1938 W. Südekum

von April 1938 bis Sept. 1943 R. Dortmund

von Sept. 1943 bis April 1945 A. Rhode

von Okt. 1945 bis Nov. 1945 H. Bosse

von Nov. 1945 bis März 1951 R. Dortmund

von April 1951 bis August 1967 W. Ebeling

von Sept. 1968 bis August 1969 J. Hädicke

von Sept. 1969 bis 1992: H. Krause

von 1992 – Jan. 1993 K. Budewig (komm.)

von Feb. 1993 – Juli 2002 Iris Hoeltje

von Aug. 2002 – Jan. 2003 Doris Neuber (komm.)

von Feb. 2003 – Juli 2012 Bernhardine Bahri

ab August 2012 Ingrid Jaspers